Leizu

Leizu

Die Entdeckung der Seide fand im Garten der Kaiserin Leizu in China statt. Entlang des kaiserlichen Gartens wuchsen viele Pflanzen, Blumen und Bäume und verliehen dem Palast Farbe. Die Maulbeerbäume im Garten begannen plötzlich, ihre Blätter zu verlieren. Kaiserin Leizu nahm den Schaden zur Kenntnis und begann, ihn zu untersuchen. Sie entdeckte in den Bäumen viele Kokons, die von kleinen Raupen stammten, und vermutete, dass sie den Blattverlust verursachten. Während der Pause fiel einer der Kokons zufällig in eine heiße Tasse Tee und plötzlich bemerkte die Kaiserin darin einen kleinen Faden, der sich vom Kokon gelöst hatte. Sie bemerkte, dass diese Faser extrem stark und weich war und beschloss, damit zu experimentieren. Daraufhin baute sie einen Webstuhl, der die Fäden in einen Stoff verwandelte. Nachdem der Stoff hergestellt worden war, entdeckte sie die Schönheit, den Komfort und die Weichheit von Seide. Aufgrund ihrer Entdeckung befahl sie, einen Wald mit Maulbeerbäumen zu pflanzen. Um Seide zu weben, um den Stoff herzustellen und später auch, um den Stoff für Stickereien zu verwenden. Aufgrund der Entdeckung der begehrten Seidenindustrie wurde Kaiserin Leizu die Seidenraupengöttin genannt. Seitdem waren Frauen die einzigen, die schöne Seidentücher herstellten. Seide wurde zum begehrtesten Textil der Welt und veränderte die Welt für immer. Von Rom bis China suchten große Reiche nach diesem wertvollen und geschätzten Tuch. Man würde das Mittelmeer, den Nahen Osten, Indien und den Indischen Ozean überqueren, um nach China zu reisen und Seide zu kaufen. Jahrhunderte lang verband es den Osten und den Westen. Die Seidenstraße war geboren und existierte noch lange Zeit. Sie versorgte ein großes Gebiet mit einer Vielzahl von Produkten und brachte viele Menschen in Kontakt miteinander
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